| Südlich
von Valldemossa, in der Nähe der Stadt Esporles, liegt das
alte Landgut La Granja. Schon die alten Römer kannten die Quelle
von La Granja, die hier aus dem Fels sprudelt und den Landsitz in
ein fruchtbares Paradies verwandelt. Später im 10. Jh. nutzten
die Araber das Wasser und dessen Kräfte, um mit Mühlen
Korn zu mahlen oder Olivenöl zu pressen. Noch heute sind die
arabischen Einflüsse zu erkennen.
Ab
1239 nutzten Mönche des Zisterzienerordens das Landgut 200
Jahre lang als Kloster. Dann kam es in den Besitz von Mateo Vida,
der es wiederum 200 Jahre später an die Familie Fortuny veräusserte,
die La Granja so ausbaute, wie man es heute bewundern kann. Der
heutige Eigentümer Cristóbal Seguí Colom restaurierte
das Gebäude und machte es zu einem sehenswerten Museum, in
dem man viel über die Lebensart und das handwerkliche Geschick
der Menschen aus längst vergangenen Zeiten erleben kann.
Mittwochs
und Freitags kann man hier Handwerkern in mallorquinischen Trachten
bei ihrer Arbeit zuschauen, oder Volkstanzgruppen auf dem Platz
vor dem Herrenhaus bewundern. Die schmackhaften Bunyoles (Ölgebäck)
oder den mallorquinischen Wein kann man kostenlos probieren.
Insgesamt
gibt es über 50 Gebäudeteile und Wirtschaftsanlagen die
man besichtigen kann.
Dieses ist ein Angebot welches sich an
Gruppen ab 20 Personen richtet,
Informationen mit Preisen und Abfahrtstagen zu diesem Ausflug und
weiteren für Einzelgäste
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